Was regelt eine Corporate Language?

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Was regelt eine Corporate Language?

600 500 Daniela Maizner

Corporate Language bezeichnet die einheitliche Unternehmenssprache und ist Teil der Corporate Identity.

Corporate Language ist ein Sprachkonzept, mit dem bestimmte Kommunikationsmuster vorgegeben werden. Neben den einzelnen Wörtern, geht es dabei auch um den Sprachstil.

Mögliche Regelungen einer Corporate Language

Hier einige Beispiele für Vorgaben, die Unternehmen im Rahmen der CL geben können.

Unternehmensspezifische Eigennamen: Dabei wird festgelegt, wie Produkte, Prozesse oder auch Positionen im Unternehmen zu benennen sind. So ist Herr Maier zwar Leiter der Abteilung Marketing, soll aber beispielsweise immer als Head of Marketing bezeichnet werden.

Bevorzugte Varianten: Quark oder Topfen – beide Begriffe sind Deutsch und bezeichnen dasselbe: eine wichtige Zutat leckerer Nachspeisen. Doch ersterer wird vor allem in Deutschland gebraucht, zweiter vor allem in Österreich. In einer Corporate Language regelt z. B. ein Produzent von Süßspeisen, mit welchem der beiden Begriffe er seine Produkte bewirbt.

Verbotene Begriffe: Manche Wörter transportieren nicht das gewünschte Image des Unternehmens oder schaden ihm sogar. Hersteller von medizinischen Produkten vermeiden zum Beispiel Wörter, die bei Kunden unangenehme Gefühle wecken könnten.

Verwendung von Begriffen: Manche Begriffe sind nur für den österreichischen Markt geeignet, manche nur für den deutschen. Wenn das Unternehmen eine zweigleisige Marketingstrategie fährt, muss klar sein, für welche Kampagnen welche Begriffe verwendet werden.

Vorgabe eines allgemeinen Sprachstils: Kommuniziert das Unternehmen eher leger und will dadurch Nähe erzeugen? Verwendet das Unternehmen ausschließlich wissenschaftliche Begriffe, um dadurch das Gefühl von Kompetenz zu wecken? Wichtig ist, dass der allgemeine Sprachstil zur Ausrichtung des Unternehmens passt.

Anrede von Kunden und Partnern: Das bekannteste Beispiel einer solchen Regelung ist wohl IKEA. Die Kunden des schwedischen Möbelproduzenten werden geduzt. Je nach Geschäftsfeld, aber auch Region oder Unternehmensfeld, sind andere Konventionen mit Geschäftspartnern üblich. Eine einheitliche Regelung hilft besonders den eigenen Mitarbeitern bei der Kommunikation.

Vorgeben alleine reicht nicht aus

Wie bei allen Regelungen reicht es nicht aus, Vorgaben nur einmal zu kommunizieren. Die Corporate Language muss den Mitarbeitern verständlich gemacht werden. Ein Wandel hin zur einheitlichen Unternehmenssprache wird rascher vollzogen, wenn alle Beteiligten den Sinn der Maßnahmen verstehen.

Außerdem müssen die Vorgaben oder Empfehlungen für alle Mitarbeiter zugänglich sein. Je einfacher der Zugriff auf die Regelungen oder z. B. eine Sammlung der Firmenterminologie ist, desto eher werden sie auch umgesetzt. Hierfür bieten sich das Intranet oder sogar kleine Nachschlagewerke in gedruckter Form an. Wichtig ist, dass die Vorgaben schnell zur Hand sind.

Corporate Language bezeichnet die einheitliche Unternehmenssprache und ist Teil der Corporate Identity.

Corporate Language ist ein Sprachkonzept, mit dem bestimmte Kommunikationsmuster vorgegeben werden. Neben den einzelnen Wörtern, geht es dabei auch um den Sprachstil.

Mögliche Regelungen einer Corporate Language

Hier einige Beispiele für Vorgaben, die Unternehmen im Rahmen der CL geben können.

Unternehmensspezifische Eigennamen: Dabei wird festgelegt, wie Produkte, Prozesse oder auch Positionen im Unternehmen zu benennen sind. So ist Herr Maier zwar Leiter der Abteilung Marketing, soll aber beispielsweise immer als Head of Marketing bezeichnet werden.

Bevorzugte Varianten: Quark oder Topfen – beide Begriffe sind Deutsch und bezeichnen dasselbe: eine wichtige Zutat leckerer Nachspeisen. Doch ersterer wird vor allem in Deutschland gebraucht, zweiter vor allem in Österreich. In einer Corporate Language regelt z. B. ein Produzent von Süßspeisen, mit welchem der beiden Begriffe er seine Produkte bewirbt.

Verbotene Begriffe: Manche Wörter transportieren nicht das gewünschte Image des Unternehmens oder schaden ihm sogar. Hersteller von medizinischen Produkten vermeiden zum Beispiel Wörter, die bei Kunden unangenehme Gefühle wecken könnten.

Verwendung von Begriffen: Manche Begriffe sind nur für den österreichischen Markt geeignet, manche nur für den deutschen. Wenn das Unternehmen eine zweigleisige Marketingstrategie fährt, muss klar sein, für welche Kampagnen welche Begriffe verwendet werden.

Vorgabe eines allgemeinen Sprachstils: Kommuniziert das Unternehmen eher leger und will dadurch Nähe erzeugen? Verwendet das Unternehmen ausschließlich wissenschaftliche Begriffe, um dadurch das Gefühl von Kompetenz zu wecken? Wichtig ist, dass der allgemeine Sprachstil zur Ausrichtung des Unternehmens passt.

Anrede von Kunden und Partnern: Das bekannteste Beispiel einer solchen Regelung ist wohl IKEA. Die Kunden des schwedischen Möbelproduzenten werden geduzt. Je nach Geschäftsfeld, aber auch Region oder Unternehmensfeld, sind andere Konventionen mit Geschäftspartnern üblich. Eine einheitliche Regelung hilft besonders den eigenen Mitarbeitern bei der Kommunikation.

Vorgeben alleine reicht nicht aus

Wie bei allen Regelungen reicht es nicht aus, Vorgaben nur einmal zu kommunizieren. Die Corporate Language muss den Mitarbeitern verständlich gemacht werden. Ein Wandel hin zur einheitlichen Unternehmenssprache wird rascher vollzogen, wenn alle Beteiligten den Sinn der Maßnahmen verstehen.

Außerdem müssen die Vorgaben oder Empfehlungen für alle Mitarbeiter zugänglich sein. Je einfacher der Zugriff auf die Regelungen oder z. B. eine Sammlung der Firmenterminologie ist, desto eher werden sie auch umgesetzt. Hierfür bieten sich das Intranet oder sogar kleine Nachschlagewerke in gedruckter Form an. Wichtig ist, dass die Vorgaben schnell zur Hand sind.

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